Seit Anbeginn unterstützen wir die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE) in der Eifel in ihrem unermüdlichen Einsatz für Uhu und Steinkauz.
Jedes Jahr überprüft Stefan Brücher die Horste; er zählt, beringt und untersucht die Jungvögel. 2024 gab es 220 besiedelte Habitate, es wurden 152 Bruten begonnen und insgesamt waren es 282 Junge im Vergleich zu 258 im Jahr davor. Die starken Regenfälle führten zu manchen Brutaufgaben und völlig durchnässte Nester wurden zum Überlebensrisiko für die Junguhus. Viele Uhubruten werden nach wie vor von Waschbären zerstört. Die Situation für die Uhus in der Eifel ist dennoch gut, was auch der fruchtbaren Zusammenarbeit mit der Abbauwirtschaft geschuldet ist. Ein zweiter Schwerpunkt ist der Erhalt des Steinkauzes. Mit 5000 Brutpaaren ist Nordrhein-Westfalen der Hotspot in Deutschland. Die Niederrheinische Bucht ist eine der Dichtezentren. Im Projektgebiet wurden 522 Steinkauzreviere registriert; 22 mehr als im Vorjahr. Eine große Gefahr sind nach wie vor die Windkraftanlagen, die sich knapp 1000 Meter entfernt der Brutplätze der Uhus befinden. Die ehemalige Bundesregierung hatte 2022 Absenkungen im Naturschutzrecht veranlasst, um Investoren nicht abzuschrecken. Dies widerspricht zum Teil geltendem EU-Recht, weswegen die Eulengesellschaft auch juristisch für Uhu und Steinkauz streitet.

