Literatur

Ich habe einen Traum

»I have a dream« – mit diesem Satz eröffnete der schwarze Baptistenpfarrer Dr. Martin Luther King am 28. August 1963 unter der Abraham-Lincoln-Statue in Washington seine weltberühmte Rede und verlieh seinem Traum von Gleichheit und Freiheit der afroamerikanischen Bevölkerung in bewegenden Worten Ausdruck.

Auch jede der 25 in diesem Buch besprochenen, herausragenden Persönlichkeiten lebt und erlebte ihren Traum von einer Welt der gegenseitigen Rücksichtnahme gegenüber der Natur und ihren faszinierenden Lebewesen: Die 1985 ermordete Dian Fossey setzte ihr Leben für den Erhalt der Berggorillas in den Virunga-Bergen aufs Spiel, der heute 14-jährige Felix Finkbeiner erkannte schon mit 9 Jahren die Bedeutung der Wiederaufforstung, der Kanadier Charlie Russell kämpft für die Freiheit der Grizzlys, Ric O’Barry richtete einst Delfi ne für die beliebte Fernsehserie »Flipper« ab, bevor er über Nacht zum Delfi nschützer wurde und Jill Robinson engagiert sich seit 1998 für ein Ende der für die Mondbären grausamen Gallensaftindustrie in China. Viele dieser »heilenden Doktoren« unseres erkrankten Planeten kennt man aus den Medien, einige von ihnen hat Ina Claus persönlich getroffen und mit ihnen über ihr Engagement gegen den Ausverkauf der Schöpfung und für den Erhalt der Erde – unserer zweiten Haut – gesprochen. Akribisch recherchiert, mit ungeschöntem Blick für das Wesentliche trägt die »Grzimek«-Autorin zusammen, was unseren Planeten bedroht, welche Schreckensszenarien wir verkennen und weshalb der Einsatz für den Naturschutz nicht genug gewürdigt werden kann. »Ich habe einen Traum« plädiert für Ehrfurcht vor dem außermenschlichen Leben und fordert auf, endlich Verantwortung für die Zukunft und die kommenden Generationen zu übernehmen.

Autor: Dr. Ina Claus | ISBN: 978-3-940085-63-4 | Verlag Neue Literatur
Seitenzahl: 184
Sprache(n): Deutsch
Erschienen bei: Verlag Neue Literatur
Einband: gebunden
Ausstattung: zahlreiche Abbildungen

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Michael und Bernhard Grzimek: Zwei Leben für die Wildnis Afrikas

Als Bernhard Grzimek im Januar 1959 seinen Sohn Michael am Rande des Ngorongorokraters begrub, hat er sich sicher die Frage gestellt, ob der Einsatz für Tiere und Natur es wert ist, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen. Michael hätte ihm diese Frage mit Ja beantwortet. Das Erbe von Michael und Bernhard Grzimek, die mit der Zählung der Wildtiere in der afrikanischen Serengeti zu den Vorreitern des Tier- und Naturschutzes wurden, wirkt bis heute fort. Ina Claus erzählt, wie es war, damals in Afrika, welche Hindernisse es zu überwinden galt, welch langer Atem und welche Einsatzbereitschaft vonnöten waren, um dieses große Projekt zu Ende zu bringen. Bernhard Grzimek hat das von Vater und Sohn begonnene Werk bis zu seinem Tod 1987 unermüdlich fortgeführt und das nicht nur, weil er es seinem Sohn schuldig war. Hätte es 2006 einen wie Grzimek gegeben, wäre, das ist fast sicher, Problembär „Bruno“ nicht abgeschossen worden. Denn Grzimek hat sich immer eingemischt, wenn es um die Sache der Tiere – um ihre arg beschnittenen Rechte – ging, ein unbequemer Zeitgenosse, der die Herzen der Deutschen von Anfang an erobert hatte, der es als seine Aufgabe sah, die Menschen aus ihrer Unwissenheit zu befreien, klarzustellen, dass ein Tier keine „Sache“ ist und dass Tierschutz mehr ist, als nur darüber zu reden. Michael Grzimeks bedingungsloser Einsatz hat ihm den Tod gebracht und tausenden Tieren das Leben geschenkt.

Autor: Dr. Ina Claus | ISBN: 3-940085-20-0 | Verlag Neue Literatur
Seitenzahl: 176
Sprache(n): Deutsch
Erschienen bei: Verlag Neue Literatur
Einband: gebunden
Ausstattung: farbige Illustrationen und Fotos.

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